Projektoren

Der Diaprojektor
Aufbau eines Diaprojektors:

Das Licht aus der punktförmigen Lichtquelle links wird durch eine Kondensorlinse (und einen Hohlspiegel) gebrochen/gespiegelt, so dass es parallel drch das Dia fällt. Hier wird das Licht mit Farbinformationen versehen. Anschließend fallen die parallelen Lichtstrahlen durch das Objektiv, wo sie abermals gebrochen werden. Das Objektiv des Projektors bildet das Dia gemäß der Linsenformel auf der Leinwand ab.

Der Tageslichtprojektor (OHP)
Der Tageslichtprojektor arbeitet ähnlich wie der Diaprojektor. Besonderheit ist, dass sehr große Dias oder Folien verwendet werden können. Dadurch würde normalerweise die Kondensorlinse, die das Licht der Punktförmigen Lichtquelle durch die Folie lenkt, sehr groß, dick und schwer werden. Deshalb lässt man den schweren Glaskern weg, der nichts an der Brechung ändert und teilt die Linse in Ringförmige Zonen auf, die die selbe Neigung haben, wie die dicke Linse:

Eine solche Linse nennt man (nach dem französischen Ingenieur und Physiker Augustin-Jean Fresnel) Fresnel Linse. Das Objektiv ist beim Tageslichtprojektor im Projektionskopf. Dort befindet sich auch ein Spiegel, der das Licht an die Wand lenkt.

Der Filmprojektor
Die vom Auge aufgenommenen Informationen (Bilder) wirken noch etwa 0,1 sec nach, wenn man das Bild schon nicht mehr sieht. Unser Lichtsinn ist also träge. Diese Tatsache macht sich der Filmprojektor zu nutze: Es werden schnell hintereinander Bilder auf die Leinwand projiziert und wegen der optischen Nachwirkung nehmen wir die einzelnen Bilder als eine Bewegung wahr. Die Bilder sind auf einem Streifen hintereinander angeordnet. Wenn dieser nun einfach durchlaufen würde, würden wir nichts erkennen. Daher geschieht der Übergang zwischen den Bildern ruckartig und von einer rotierenden Blende verdeckt.