Einfache optische Abbildungen

Von einer punktförmigen Lichtquelle breitet sich in alle Richtungen gleichmäßig das Licht aus. Auf einem Schirm hinter einer Lochblende entsteht daher ein Fleck in der Form der Lochblende.

Man stellt sich vor, dass ein Körper aus unendlich vielen Punkten besteht. Da man zu jedem Gegenstandspunkt einen Bildpunkt erhält, muss auch die Abbildung aus Punkten bestehen. Bei einer ausgedehnten Lichtquelle oder einem das Licht reflektierenden Körper kreuzen sich die Lichtbündel, die von jedem Punkt ausgehen. Auf dem Schirm sieht man eine um 180° gedrehte Abbildung, die umso schärfer ist, je kleiner die Lochblende ist.

Die Bilder, die auf dem Schirm erscheinen, müssen nicht die gleiche Größe wie das Original haben (Gegenstandsgröße G ist nicht so groß wie Bildgröße B). Dies ist nur der Fall, wenn die Gegenstandsweite g genau so groß ist wie die Bildweite b. Ist die Bildweite kleiner, ist auch die Bildhöhe kleiner, ist die Bildweite größer, ist auch die Bildhöhe vergrößert. Dieses Verhältnis nennt man Abbildungsmaßstab A.
A = B/G = b/g