Das Huygenssche Prinzip

Das Huygenssche Prinzip (nach Christiaan Huygens) besagt, dass bei einer sich ausbreitenden Welle jeder Punkt einer Wellenfront wieder als Ausgang einer neuen Welle gesehen werden kann. Diese neu entstehende Welle nennt man Elementarwelle.

 

Die zu beobachtende Wellenfront ergibt sich aus der Überlagerung all dieser Elementarwellen nach dem Superpositionsprinzip, sie lässt sich zeichnen als die Einhüllende der sich ergebenden Elementarwellen.

 

Mithilfe des Huygensschen Prinzips lässt sich die Ausbreitung von Wellen (besonders bei Licht) in den geometrischen Schattenraum hinein erklären, was nach der geometrischen Optik (basierend auf der Kopuskulartheorie von Newton) nicht deutbar war.

Weiterhin führt es zu einer Deutung verschiedener Phänomene an Grenzflächen und Spalten, wie der Beugung und Interferenz.

 

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