Der schräge Wurf

Wenn man einen Körper schräg wirft, dann ist diese Bewegung etwas schwieriger zu berechnen, als der senkrechte oder wagerechte Wurf. Aber man kann hier die schräge Anfangsgeschwindigkeit in zwei Einzelgeschwindigkeiten zerlegen: Einmal in die waagerechte Komponente, die einer gleichförmigen Bewegung entspricht, und die senkrechte Komponente, die aufgrund der Erdanziehung nach dem Prinzip des senkrechten Wurfes funktioniert.


Leichter ist es allerdings, es zeichnerisch zu lösen. Dafür zeichnet man ein Koordinatensystem und zeichnet eine ursprungsgerade, die die x-Achse in dem Winkel schneidet, in dem der Körper abgeworfen wird. Auf diese gerade zeichnet man jetzt den Aufenthaltsort des Körpers ohne die Erdanziehung nach einer bestimmten Zeit ein. Anschließend geht man um die Strecke nach unten, um die der Körper in dieser Zeit gefallen wäre. Wenn man nun diese verschobenen Punkte verbindet, erhält man die Flugbahn.

Man kann aber auch wie bereits erwähnt die Anfangsgeschwindigkeit in zwei Einzelgeschwindigkeiten teilen. Dabei bildet die Anfangsgeschwindigkeit mit den beiden Teilgeschwindigkeiten ein rechtwinkliges Dreieck, in dem es die Hypothenuse ist. Die senkrechte Komponente ist jetzt der Sinus, die Wagerechte der Kosinus der schrägen Geschwindigkeit. So kann man mit diesen Geschwindigkeiten weiterrechnen, da sie sich ja ungestört überlagern.