Voraussetzungen: gleichmäßig beschleunigte Bewegung
Wenn man einen Körper fallen lässt, dann wird er schneller. In einem Versuch kann man die nach bestimmten Zeiten zurückgelegten Strecken bestimmen und in einen Graphen eintragen.

Der zu den Messwerten gehörende graph hat folgendes Aussehen:

Wie man sieht, erhält man eine Parabel. Folglich ist der freie Fall eine gleichmäßig beschleunigte Bewegung. Durch Einsetzen der Messwerte in s = 1/2*a * t^2 erhält man für a die Erdbeschleunigung g am momentanen Aufenthaltsort. Am Normort, Zürich, beträgt die Fallbeschleunigung 9,81m/s, an anderen Orten auf der Erde ist dieser Wert ungefähr gleich. Auf dem Mond aber wäre er wesentlich niedriger. Wenn man den Luftwiderstand aussschaltet, erfahren also alle Körper unabhängig von ihrer Masse die gleiche Beschleunigung. Eine Feder und ein Bleiklotz würden gleich schnell fallen.
Daraus ergeben sich folgende Formeln:
Beim freien Fall gilt:
s = g/2 * t^2
s = v/2 * t
v = gt
v = √(2g * s)
g = v / t
g =9,81 m/s^2
[AD]
Beispiel
Eine Kugel wird aus 100m Höhe fallen gelassen.
| Zeit | Höhe | Formel |
| 0 s | 100,00 m | 100 – 9,81/2 * 0² |
| 1 s | 95,10 m | 100 – 9,81/2 * 1² |
| 2 s | 80,38 m | 100 – 9,81/2 * 2² |
| 3 s | 55,86 m | 100 – 9,81/2 * 3² |
| 4 s | 21,52 m | 100 – 9,81/2 * 4² |
| 5 s | -22,63 m | 100 – 9,81/2 * 5² |
Die Kugel schlägt also ziemlich genau nach 4,5s auf dem Boden auf.
Einberechnung des Luftwiderstandes
Normalerweise fallen Körper im Alltagsleben nicht durch ein Vakuum, sondern durch das Medium Luft.
Durch die Reibungskraft wird die Beschleunigung verlangsahmt, so dass Körper mit einer konstanten Endgeschwindigkeit fallen. Diese ist zum Beispiel bei Fallschirmspringern 7m/s.
Die Beschleunigung beim Fall durch Luft ist zusätzlich zur Fallbeschleunigung vom Quadrat der Geschwindigkeit abhängig:
a = g * (1 – kv²)
Für die Konstante k gilt:
k = 0,5 * c[w] * ρ * A / G
c[w] ist der Widerstandsbeiwert, der von der Form des fallenden Körpers bestimmt wird.
ρ ist die Dichte, also bei Luft 1,29kg/m³
A ist Querschnittsfläche des fallenden Körpers
G ist die Gewichtskraft G = m * g des fallenden Körpers


hey ehm ich hab hierzu noch eine frage
soll das sternchen das zeichen für multiplikation sein? und ist g der ortsfaktor also 9,81 oder was?
Ich bin Aaron. Und die Seite gefällt mir! Weil es eben echt gut erklärt ist :=)
ich schreibe morgen SA
ich denk ich werd das ganz gut meistern :-D
wo brauchst du hilfe yasemin?
maaan Leute ich muss ein Referat über das Thema der freie Fall halten und ich versteheeeeeeeee garrrrrrrrrrrrrniiiichtttttttttttttttsssss :S:S:S:S könntet ih mir vieleucht helfen??bittee:):=)???
das ist mir immer noch zu kompliziert :-(
Klasse Artikel.
Dankeschön.
Ich finde wieder alles super beschrieben.
Nur beim Beispiel habe ich mich gewundert, da ich die FOrmel oben nicht erkannt habe
Erklärungen, Formeln und Darstellungen haben mir sehr weitergeholfen.
Selbst wer die verschiedenen Bewegungen bereits kennt, kann sich auf diesen Seiten noch einmal alles verdeutlichen. Vielen Dank dafür!