Das Magnetfeld

Das Magnetfeld
Jeder Magnet ist von einem Magnetfeld umgeben, in dem die magnetische Kraft zu spüren ist. Dieses Magnetfeld ist unendlich groß, wird aber mit steigender Entfernung schwächer.

Stellt man viele drehbare Magnetnadeln um einen Stabmagneten herum, so ordnen sich die Nadeln linienförmig an. Diese gedachten Linien nennt man Feldlinien. Die Feldlinien verlaufen per Definition außerhalb des Magneten vom Nordpol zum Südpol und innerhalb des Magneten wieder zurück (magnetische Feldlinien sind immer geschlossen und haben keinen Anfang oder Ende).

Das Magnetfeld wird durch die Elementarmagneten im Magneten erzeugt, die ebenfalls vom Südpol zum Nordpol ausgerichtet sind.

Das Magnetfeld der Erde
Auch die Erde besitzt ein Magnetfeld, nach dem sich zum Beispiel Kompanden ausrichten. Da die magnetischen Pole nicht exakt mit den geographischen Polen übereinstimmen, zeigt auch der Kompass nicht genau nach Norden/Süden. In Deutschland beträgt die Abweichung etwa 2°. Man nennt sie Deklination. Da die Erde eine Kugel ist, weicht der Kompass mit ihrem Nordpol etwas nach unten. Diese waagerechte Abweichung nennt man Inklination.

Der Nordpol des Kompasses zeigt zu dem Pol, der als Nordpol bezeichnet wurde. Daher liegt nahe dem geographischem Nordpol der magnetische Südpol (weil gleiche Pole sich abstoßen und daher der Nordpol des Kompasses zum magnetischen Südpol zeigt). Der magnetische Nordpol liegt infolge dessen nahe des geographischen Südpols.