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	<description>Physik für die Schule</description>
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		<title>Atomaufbau</title>
		<link>http://www.phynet.de/atomphysik/atomaufbau</link>
		<comments>http://www.phynet.de/atomphysik/atomaufbau#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 16 Jan 2009 19:24:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Atomphysik]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Atom besteht, grob gesagt, aus der Atomh&#252;lle und dem Atomkern.
W&#228;hrend die Atomh&#252;lle den Gro&#223;teil des Volumens einnimmt, ist die meiste Masse im Atomkern konzentriert.
In der Atomh&#252;lle befinden sich die Elektronen. Diese sind negativ geladen mit der Ladung -e.
Der Atomkern besteht aus sogenannten Nukleonen. Dies ist ein &#220;berbegriff f&#252;r Protonen und Neutronen.
Protonen und Neutronen haben [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Atom besteht, grob gesagt, aus der <strong>Atomh&uuml;lle</strong> und dem <strong>Atomkern</strong>.</p>
<p>W&auml;hrend die Atomh&uuml;lle den Gro&szlig;teil des Volumens einnimmt, ist die meiste Masse im Atomkern konzentriert.</p>
<p>In der Atomh&uuml;lle befinden sich die Elektronen. Diese sind negativ geladen mit der Ladung -e.</p>
<p>Der Atomkern besteht aus sogenannten <strong>Nukleonen</strong>. Dies ist ein &Uuml;berbegriff f&uuml;r <strong>Protonen</strong> und <strong>Neutronen</strong>.</p>
<p>Protonen und Neutronen haben in etwa die gleiche Masse, Protonen sind jedoch positiv geladen (Ladung +e) w&auml;hrend Neutronen elektrisch Neutral sind.</p>
<p>[ad]&nbsp;</p>
<table border="1" cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
<td width="205" valign="top">
<p>&nbsp;</p>
</td>
<td width="205" valign="top">
<p>Masse</p>
</td>
<td width="205" valign="top">
<p>Ladung</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td width="205" valign="top">
<p>Elektron</p>
</td>
<td width="205" valign="top">
<p>9,109&nbsp;381&nbsp;88(72)&nbsp;&middot;&nbsp;10<sup>-31</sup>&nbsp;kg</p>
</td>
<td width="205" valign="top">
<p>-1,602176462&nbsp;&middot;&nbsp;10<sup>-19</sup>&nbsp;C = -1e</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td width="205" valign="top">
<p>Proton</p>
</td>
<td width="205" valign="top">
<p>1,672&nbsp;621&nbsp;58(13)&nbsp;&middot;&nbsp;10<sup>-27</sup>&nbsp;kg</p>
</td>
<td width="205" valign="top">
<p>1,602176462&nbsp;&middot;&nbsp;10<sup>-19</sup>&nbsp;C = 1e</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td width="205" valign="top">
<p>Neutron</p>
</td>
<td width="205" valign="top">
<p>1,674&nbsp;927&nbsp;16&nbsp;&middot;&nbsp;10<sup>-27</sup>&nbsp;kg</p>
</td>
<td width="205" valign="top">
<p>0 C</p>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><em>Das Masserverh&auml;ltnis Elektron : Proton ist ungef&auml;hr 1 : 100.000</em></p>
<p>Ein Atom hat normalerweise genau so viele Protonen im Kern, wie es Elektronen in der Aussenh&uuml;lle hat. Dadurch ist aussen genausoviel negative Ladung, wie es positive Ladung im Kern hat: Das Atom ist elektrisch neutral.</p>
<p>Wenn die Zahl der Protonen und Elektronen nicht gleich ist, so ist das Atom ein <strong>Ion</strong>.</p>
<p>Hat das Atom mehr Elektronen als Protonen, so ist die negative Ladung gr&ouml;&szlig;er als die positive im Kern, die Gesamtladung des Ions ist <strong>negativ</strong>, es ist ein <strong>Anion</strong>.</p>
<p>Hat das Atom weniger Elektronen in der H&uuml;lle, als Protonen im Kern, so ist die positive Ladung im Kern gr&ouml;&szlig;er als die negative Ladung in der H&uuml;lle, die Gesamtladung des Ions ist <strong>positiv</strong>, es ist ein <strong>Kation</strong>.</p>
<p>[ad]&nbsp;</p>
<p>Die Zahl der Protonen im Kern bestimmt, zu welchem Element das Atom geh&ouml;rt. So geh&ouml;rt jedes Atom und jeder Atomkern mit einem Proton zum Element Wasserstoff, jedes Atom mit zwei Protonen um Element Helium und so weiter. Die Zahl der Protonen ist die <strong>Ordnungsahl</strong> des Elements.</p>
<p>Die Zahl der Neutronen kann innerhalb eines Elements verschieden sein. Es kann z.B. Wasserstoff ohne Neutronen, mit einem Neutron (Deuterium) oder mit zwei Neutronen (Tritium) geben. </p>
<p>Atome, die eine unterschiedliche Neutronenzahl haben aber alle zum gleichen Element geh&ouml;ren, hei&szlig;en <strong>Isotope</strong>. Deuterium ist also ein Isotop vom Wasserstoff.</p>
<p>Die Summe der Neutronen und Protonen ist die sogenannte <strong>Nukleonenzahl</strong>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>     <em>Verfasst von <strong>Vertixico</strong>.<br /></em></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Der Gesamtwiderstand eines Stromkreises</title>
		<link>http://www.phynet.de/e-lehre/der-gesamtwiderstand-eines-stromkreises</link>
		<comments>http://www.phynet.de/e-lehre/der-gesamtwiderstand-eines-stromkreises#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 16 Jan 2009 19:24:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Elektrizitäts-Lehre]]></category>

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		<description><![CDATA[In einem Gleichstromkreis ist es oft wichtig, den Gesamtwiderstand zu kennen, also den Widerstand den alle einzelnen Widerst&#228;nde in der Schaltung zusammen bewirken. Dabei ist es allerdings wichtig, wie die Widerst&#228;nde geschaltet sind: in Reihe oder Parallel.
&#160;
Der einfachste Fall ist die Reihenschaltung: Sind zwei oder mehrere Widerst&#228;nde in Reihe (oder auch &#8222;in Serie&#34;) geschaltet, (d.h. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In einem Gleichstromkreis ist es oft wichtig, den Gesamtwiderstand zu kennen, also den Widerstand den alle einzelnen Widerst&auml;nde in der Schaltung zusammen bewirken. Dabei ist es allerdings wichtig, wie die Widerst&auml;nde geschaltet sind: in Reihe oder Parallel.
<p>&nbsp;</p>
<p>Der einfachste Fall ist die Reihenschaltung: Sind zwei oder mehrere Widerst&auml;nde in Reihe (oder auch &bdquo;in Serie&quot;) geschaltet, (d.h. &bdquo;der Strom muss nacheinander durch jeden einzelnen Widerstand durch&quot;) so gilt f&uuml;r den Gesamtwiderstand:</p>
<p>R<sub>ges</sub> = R<sub>1</sub> + R<sub>2</sub> + &#8230; + R<sub>n </sub></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><!--[if gte vml 1]>                                                  <![endif]--><img src="http://www.phynet.de/upload/E-Lehre%20-%20reihenschaltung.png" border="0" /></p>
<p>Abb. 1: Reihenschaltung von drei Widerst&auml;nden</p>
<p><u> </u></p>
<p><em><u>Beispiel:</u></em></p>
<p><em>In einem Reihenschaltkreis sind drei Widerst&auml;nde hintereinander geschaltet. Die Widerst&auml;nde haben die Werte R<sub>1 </sub>= 100 &Omega;; R<sub>2</sub> = 50 &Omega; und R<sub>3</sub> = 25 &Omega;.</em></p>
<p><em>F&uuml;r den Gesamtwiderstand ergibt sich also</em></p>
<p><em>R<sub>ges</sub> = 100 &Omega; + 50 &Omega; + 25 &Omega; = 175 &Omega;</em></p>
<p> [ad]</p>
<p>Wenn die Widerst&auml;nde allerdings nicht in Reihe, sondern Parallel (oder auch nebeneinander) geschaltet sind, (d.h. &bdquo;der Strom kann sich entscheiden, durch welchen Widerstand er flie&szlig;t&quot;) sieht es etwas komplizierter aus. Dann gilt n&auml;mlich f&uuml;r den <em>Kehrwert</em> des Gesamtwiderstandes:</p>
<p>1/R<sub>ges</sub> = 1/R<sub>1 </sub>+ 1/R<sub>2</sub> + &#8230; + 1/R<sub>n</sub></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><!--[if gte vml 1]>   <![endif]--><img src="http://www.phynet.de/upload/E-Lehre%20-%20parallelschaltung.png" border="0" /></p>
<p>Abb. 2: Parallelschaltung von drei Widerst&auml;nden</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em><u>Beispiel:</u></em></p>
<p><em>Drei Widerst&auml;nde R1= 100 &Omega;; R2 = 100 &Omega; und R3 = 12,5 &Omega; sind parallel geschaltet. F&uuml;r den Kehrwert des Gesamtwiderstandes gilt also:</em></p>
<p><em>1/Rges = 1/(100 &Omega;) + 1/(100 &Omega;) + 1/(12,5 &Omega;) </em></p>
<p><em>= 1/(100 &Omega;) + 1/(100 &Omega;) + 8 / (100 &Omega;) </em></p>
<p><em>= 10/(100 &Omega;)</em></p>
<p><em>1/Rges = 1/(10 &Omega;)</em></p>
<p><em>Rges = 10 &Omega;</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Was macht man aber, wenn die Schaltung komplexer wird und die Widerst&auml;nde teilweise in Reihe und auch noch parallel geschaltet sind?</p>
<p>In diesem Fall kann man sich &bdquo;Ersatzwiderst&auml;nde&quot; von Teilen des Stromkreises einf&uuml;hren, die man sich Schritt f&uuml;r Schritt berechnet um dann zum Gesamtwiderstand zu kommen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><!--[if gte vml 1]>   <![endif]--><img src="http://www.phynet.de/upload/E-Lehre%20-%20schalt01.png" border="0" /></p>
<p>[ad] </p>
<p><em><u>Beispiel:</u></em></p>
<p><em>Nehmen wir die obige Schaltung. Jeder der einzelnen Widerst&auml;nde hat die Gr&ouml;&szlig;e 10 &Omega;</em></p>
<p><em>Wir suchen uns jetzt Teilschaltungen raus, die wir finden k&ouml;nnen, wo wir nur eine Reihen- oder Parallelschaltung von Widerst&auml;nden haben.</em></p>
<p><em>Wir sehen, dass die Wiederst&auml;nde 2 und 3 und die Widerst&auml;nde 6 und 7 in Reihe geschaltet sind. Da diese Widerst&auml;nde zusammen wirken wie 20 &Omega;, k&ouml;nnen wir diese Teile der Schaltung durch Ersatzwiderst&auml;nde ersetzen, nennen wir sie mal R<sub>a</sub> = 20 &Omega; und R<sub>b</sub> = 20 &Omega;</em></p>
<p><em> </em></p>
<p><em><sub><!--[if gte vml 1]>   <![endif]--><img src="http://www.phynet.de/upload/E-Lehre%20-%20schalt02.png" border="0" /></sub></em></p>
<p><em> </em></p>
<p><em>Als n&auml;chstes sehen wir, dass der Widerstand R<sub>a</sub> mit dem Widerstand R<sub>5</sub> parallel geschaltet ist. Ein dazu geh&ouml;render Ersatzwiderstand R<sub>c</sub> ergibt sich also durch:</em></p>
<p><em>1/R<sub>c</sub> = 1/(10 &Omega;) + 1/( 20 &Omega;) = 3 /(20 &Omega;)</em></p>
<p><em>R<sub>c</sub> = 6,67 &Omega;</em></p>
<p><!--[if gte vml 1]>   <![endif]--><img src="http://www.phynet.de/upload/E-Lehre%20-%20schalt03.png" border="0" /></p>
<p><em>Nun sieht man wieder eine Reihenschaltung von R<sub>4</sub> und R<sub>c</sub> und kann auch hier wieder den Ersatzwiderstand ausrechnen. Das macht man solange, bis man den Gesamtwiderstand hat.</em></p>
<p><em>Als Ergebnis f&uuml;r den Gesamtwiderstand ergibt sich hier &uuml;brigens ungef&auml;hr: </em></p>
<p><em>R<sub>ges</sub> = 19 &Omega;</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<ul>
<li><em>Verfasst von Vertixico</em> </li>
</ul>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Das Superpositionsprinzip</title>
		<link>http://www.phynet.de/grundlagen/das-superpositionsprinzip</link>
		<comments>http://www.phynet.de/grundlagen/das-superpositionsprinzip#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 16 Jan 2009 19:24:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Grundlagen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://192.168.1.103/phynet/uncategorized/das-superpositionsprinzip</guid>
		<description><![CDATA[Das Superpositionsprinzip spielt eine Rolle, wenn sich verschiedene Kr&#228;fte, Bewegungen, Felder, Schwingungen oder Wellen &#252;berlagern.
Wenn sich diese Kr&#228;fte, Bewegungen etc &#252;berlagern, so wirkt jede einzelne davon immer noch so, als liege sie v&#246;llig alleine da. Es beeinflusst die Kraft nicht, dass noch eine zweite da ist, das Endergebnis wird dadurch allerdings ver&#228;ndert.
&#160;
Ein Beispiel:
Ein K&#246;rper wird [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Superpositionsprinzip spielt eine Rolle, wenn sich verschiedene Kr&auml;fte, Bewegungen, Felder, Schwingungen oder Wellen &uuml;berlagern.</p>
<p>Wenn sich diese Kr&auml;fte, Bewegungen etc &uuml;berlagern, so wirkt jede einzelne davon immer noch so, als liege sie v&ouml;llig alleine da. Es beeinflusst die Kraft nicht, dass noch eine zweite da ist, das Endergebnis wird dadurch allerdings ver&auml;ndert.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ein Beispiel:</p>
<p>Ein K&ouml;rper wird von einer Kraft F1 nach links gezogen, so dass sich der K&ouml;rper auch nach links bewegt. Wenn nun eine zweite Kraft an dem K&ouml;rper mit F2 nach oben zieht, so bewegt sich der K&ouml;rper nach oben UND nach links <em>gleichzeitig</em>. Dabei ist die Bewegung <em>nur</em> nach links immer noch die gleiche wie vorher nur mit der Kraft F1. Doch <em>insgesamt</em> hat sich die Bewegung (die Wirkung) nach links oben ver&auml;ndert.</p>
<p><!--[if gte vml 1]>                                                  <![endif]--><img src="http://www.phynet.de/upload/kraefteaddition.png" border="0" width="549" height="165" /></p>
<p>Abb.1: Kr&auml;fteaddition</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Das Superpositionsprinzip bei Kr&auml;ften und Bewegungen verlangt bei diesen eine vektorielle Addition (Stichwort Kr&auml;fteparallelogramm). Gleiches gilt f&uuml;r die Wirkrichtungen von Feldern.</p>
<p>[ad] </p>
<p>Bei Wellen und Schwingungen werden die Amplituden addiert. Hierbei kann es zu konstruktiver und destruktiver (d.h. die Wellen l&ouml;schen sich aus) Interferrenz kommen. Auf dem Superpositionsprinzip basiert das Huygensche Prinzip, dass die Wellenausbreitung in geometrische Schattenbereiche anschaulich erkl&auml;rt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><!--[if gte vml 1]>   <![endif]--><img src="http://www.phynet.de/upload/KonstrkIntferenz.png" border="0" width="614" height="176" /></p>
<p>Abb 2.: Konstruktive Interferrenz. Aus der gr&uuml;nen und blauen Welle ergibt sich die rote gestrichelte. Ihre Amplitude ist h&ouml;her als die der urspr&uuml;nglichen Einzelwellen.</p>
<p> [ad]</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><!--[if gte vml 1]>   <![endif]--><img src="http://www.phynet.de/upload/DestrukIntferenz.png" border="0" width="613" height="121" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Abb 3.: Destruktive Interferrenz. Aus der blauen und gr&uuml;nen Welle ergibt sich die rote gestrichelte. Ihr AMplitude ist kleiner als die der blauen Welle.</p>
<p>&nbsp;</p>
<ul>
<li><em>Verfasst von Vertixico</em> </li>
</ul>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Das Huygenssche Prinzip</title>
		<link>http://www.phynet.de/optik/das-huygenssche-prinzip</link>
		<comments>http://www.phynet.de/optik/das-huygenssche-prinzip#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 16 Jan 2009 19:24:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Optik]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://192.168.1.103/phynet/uncategorized/das-huygenssche-prinzip</guid>
		<description><![CDATA[Das Huygenssche Prinzip (nach Christiaan Huygens) besagt, dass bei einer sich ausbreitenden Welle jeder Punkt einer Wellenfront wieder als Ausgang einer neuen Welle gesehen werden kann. Diese neu entstehende Welle nennt man Elementarwelle.
[ad]&#160;
Die zu beobachtende Wellenfront ergibt sich aus der &#220;berlagerung all dieser Elementarwellen nach dem Superpositionsprinzip, sie l&#228;sst sich zeichnen als die Einh&#252;llende der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal">Das Huygenssche Prinzip (nach Christiaan Huygens) besagt, dass bei einer sich ausbreitenden Welle jeder Punkt einer Wellenfront wieder als Ausgang einer neuen Welle gesehen werden kann. Diese neu entstehende Welle nennt man Elementarwelle.</p>
<p class="MsoNormal">[ad]&nbsp;</p>
<p class="MsoNormal">Die zu beobachtende Wellenfront ergibt sich aus der &Uuml;berlagerung all dieser Elementarwellen nach dem Superpositionsprinzip, sie l&auml;sst sich zeichnen als die Einh&uuml;llende der sich ergebenden Elementarwellen.</p>
<p class="MsoNormal">&nbsp;</p>
<p class="MsoNormal"><img src="http://www.phynet.de/upload/Optik%20-%20Huygens.png" border="0" /></p>
<p class="MsoNormal">[ad] </p>
<p class="MsoNormal">Mithilfe des Huygensschen Prinzips l&auml;sst sich die Ausbreitung von Wellen (besonders bei Licht) in den geometrischen Schattenraum hinein erkl&auml;ren, was nach der geometrischen Optik (basierend auf der Kopuskulartheorie von Newton) nicht deutbar war.</p>
<p class="MsoNormal">Weiterhin f&uuml;hrt es zu einer Deutung verschiedener Ph&auml;nomene an Grenzfl&auml;chen und Spalten, wie der Beugung und Interferenz.</p>
<p class="MsoNormal">&nbsp;</p>
<ul>
<li><em>Verfasst von Vertixico </em></li>
</ul>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Induktion</title>
		<link>http://www.phynet.de/e-lehre/induktion</link>
		<comments>http://www.phynet.de/e-lehre/induktion#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 16 Jan 2009 19:24:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sequa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Elektrizitäts-Lehre]]></category>

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		<description><![CDATA[Induktion ist das Entstehen einer Spannung (Induktionsspannung) in einem  			Stromkreis. Sie trifft auf, wenn ein Leiter von einem sich ver&#228;nderndem  			Magnetfeld umgeben wird. Um dies zu erreichen kann entweder ein konstantes  			Magnetfeld, zum Beispiel von einem Dauermagneten, relativ zum Leiter bewegt  			werden oder ein zeitlich ver&#228;nderliches Magnetfeld, zum Beispiel von einem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Induktion ist das Entstehen einer Spannung (Induktionsspannung) in einem  			Stromkreis. Sie trifft auf, wenn ein Leiter von einem sich ver&auml;nderndem  			Magnetfeld umgeben wird. Um dies zu erreichen kann entweder ein konstantes  			Magnetfeld, zum Beispiel von einem Dauermagneten, relativ zum Leiter bewegt  			werden oder ein zeitlich ver&auml;nderliches Magnetfeld, zum Beispiel von einem  			Elektromagneten, verwendet werden. 		</p>
<p> 		<strong>Induktionsspannung im zeitlich konstanten Magnetfeld</strong>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bewegt man ein konstantes Magnetfeld, das ja bekanntlich nach au&szlig;en hin abnimmt,  			relativ zu einem Leiter, so ver&auml;ndert sich dort der Wert des Magnetfeldes. Auf  			diese Weise tritt eine Induktionsspannung auf, wobei die Polung davon abh&auml;ngt,  			ob das Magnetfeld beim Leiter zu- oder abnimmt. Der Effekt wird verst&auml;rkt,  			wenn man statt eines einfachen Leiters eine Spule verwendet und den  			Dauermagneten in diese herein- und herausbewegt.</p>
<p><img src="http://www.phynet.de/upload/E-Lehre%20-%20Induktion%20-%20Magnet%20in%20Spule%20ani.gif" border="0" /></p>
<p>[ad]&nbsp;</p>
<p>Die Formel zur Berechnung des Momentanwertes der Induktionsspannung lautet:</p>
<p><img src="http://www.phynet.de/upload/E-Lehre%20-%20Induktion%20Formel%201.gif" border="0" /></p>
<p>N: Windungszahl der Spule (bei einer Leiterschlaufe ist N=1)</p>
<p>B: magnetische Feldst&auml;rke (konstant)</p>
<p>A: Querschnitt der vom Magnetfeld durchsetzten Fl&auml;che (in diesem Fall der Spule)</p>
<p>B und A m&uuml;ssen f&uuml;r diese Formel senkrecht zueinander stehen.</p>
<p>A muss dabei nach der Zeit abgeleitet werden. Wenn sich die Fl&auml;che gleichm&auml;&szlig;ig  			ver&auml;ndert, kann der Wert <img src="http://www.phynet.de/upload/E-Lehre%20-%20Induktion%20Formel%202.gif" border="0" /> direkt  			errechnet werden.</p>
<p> [AD] 		<strong>Induktionsspannung im zeitlich ver&auml;nderlichen Magnetfeld</strong>
<p>Zur Magnetfeld&auml;nderung l&auml;sst sich auch ein zeitlich ver&auml;nderliches Magnetfeld  			verwenden. Dazu wird eine Erregerspule (Elektromagnet) von einem ver&auml;nderlichen  			Strom durchflossen. Dadurch wird in der Induktionsspule eine Spannung  			induziert.</p>
<p><img src="http://www.phynet.de/upload/E-Lehre%20-%20Induktion%20Schaltbild.png" border="0" /></p>
<p>[ad]&nbsp;</p>
<p>Steigt die Stromst&auml;rke im Erregerkreis linear an, dann ist <img src="http://www.phynet.de/upload/E-Lehre%20-%20Induktion%20Formel%203.gif" border="0" /> immer  			konstant, das hei&szlig;t dass auch <img src="http://www.phynet.de/upload/E-Lehre%20-%20Induktion%20Formel%204.gif" border="0" />   			konstant ist. In der Induktionsspule wird eine konstante Spannung induziert,  			die proportional zu <img src="http://www.phynet.de/upload/E-Lehre%20-%20Induktion%20Formel%204.gif" border="0" /> ist.</p>
<p><img src="http://www.phynet.de/upload/E-Lehre%20-%20Induktion%20Formel%205.gif" border="0" /></p>
<p>&Auml;ndert man die Windungszahl N der Induktionsspule, so stellt man fest,  			dass U proportional zu N ist.</p>
<p><img src="http://www.phynet.de/upload/E-Lehre%20-%20Induktion%20Formel%207.gif" border="0" /></p>
<p>N: Windungszahl der Spule</p>
<p>A: Querschnittsfl&auml;che der Induktionsspule (konstant)</p>
<p>Die Formel zur Berechnung des Momentanwertes der Induktionsspannung lautet:</p>
<p><img src="http://www.phynet.de/upload/E-Lehre%20-%20Induktion%20Formel%208.gif" border="0" /></p>
<p>A und B m&uuml;ssen senkrecht zueinander sein.</p>
<p> 		<strong>Das Induktionsgesetz</strong>
<p>Bei gleichzeitiger &Auml;nderung von magnetische Feldst&auml;rke und Querschnittsfl&auml;che  			addieren sich die beiden bereits hergeleiteten Formeln f&uuml;r die  			Induktionsspannung.</p>
<p><img src="http://www.phynet.de/upload/E-Lehre%20-%20Induktion%20Formel%209.gif" border="0" /></p>
<p>&Phi; (phi): Flussdichte</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Massenspektrograph</title>
		<link>http://www.phynet.de/e-lehre/massenspektrograph</link>
		<comments>http://www.phynet.de/e-lehre/massenspektrograph#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 16 Jan 2009 19:24:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sequa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Elektrizitäts-Lehre]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit einem Massenspektrographen kann man die Masse von elektrisch geladenen Teilchen bestimmen. Um das Messen zu erleichtern, kann man einen Geschwindigkeitsfilter vor den Massenspektrographen setzen, da der Radius der Kreisbahn nicht nur von der Masse, sondern auch von der Geschwindigkeit abh&#228;ngt.
 
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 Auf der Abbildung kann man sehen, dass Ionen (hier Anionen) aus einer Ionenquelle [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit einem Massenspektrographen kann man die Masse von elektrisch geladenen Teilchen bestimmen.<br /> Um das Messen zu erleichtern, kann man einen <a href="index.php?act=content&amp;id=154">Geschwindigkeitsfilter</a> vor den Massenspektrographen setzen, da der Radius der Kreisbahn nicht nur von der Masse, sondern auch von der Geschwindigkeit abh&auml;ngt.</p>
<p> <img src="http://www.phynet.de/upload/E-Lehre%20-%20Massenspektrograph.png" border="0" /></p>
<p>[ad]</p>
<p> Auf der Abbildung kann man sehen, dass Ionen (hier Anionen) aus einer Ionenquelle austreten und durch das elektrische Feld eines Kondensators, an dem die Beschleunigungsspannung U anliegt, geradlinig beschleunigt werden.<br /> Durch ein homogenes Magnetfeld wirkt auf die Elektronen die Lorentzkraft, sodass sie auf eine Kreisbahn gelenkt werden.<br /> Dadurch, dass sich die Elektronen auf einer Kreisbahn befinden, ist die Lorentzkraft vom Betrag genauso gro&szlig; wie die Radialkraft.</p>
<p> <img src="http://www.phynet.de/upload/E-Lehre%20-%20Massenspektrograph%20Formel1.gif" border="0" /></p>
<p>[ad]</p>
<p> Die Geschwindigkeit l&auml;sst sich durch Gleichsetzen der Formeln f&uuml;r die kinetische Energie mit der Formel f&uuml;r die kinetische Energie von Elektronen im elektrischen Feld bestimmen:</p>
<p> <img src="http://www.phynet.de/upload/E-Lehre%20-%20Massenspektrograph%20Formel2.gif" border="0" /></p>
<p> Setzt man die Formel f&uuml;r die Geschwindigkeit in die Formel f&uuml;r die Masse ein, so erh&auml;lt man:</p>
<p> <img src="http://www.phynet.de/upload/E-Lehre%20-%20Massenspektrograph%20Formel3.gif" border="0" /></p>
<p> Um die spezifische Ladung zu bestimmen, kann man die Formel nach e/m umstellen:</p>
<p> <img src="http://www.phynet.de/upload/E-Lehre%20-%20Massenspektrograph%20Formel4.gif" border="0" /> </p>
]]></content:encoded>
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		<title>Geschwindigkeitsfilter</title>
		<link>http://www.phynet.de/e-lehre/geschwindigkeitsfilter</link>
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		<pubDate>Fri, 16 Jan 2009 19:24:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sequa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Elektrizitäts-Lehre]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://192.168.1.103/phynet/uncategorized/geschwindigkeitsfilter</guid>
		<description><![CDATA[Ein Geschwindigkeitsfilter dient dazu, alle elektrisch geladenen Teilchen, die in ihn hineingeschossen werden, herauszufiltern, die nicht die gew&#252;nschte Geschwindigkeit besitzen. Au&#223;erdem kann man mit ihm auch die Geschwindigkeit von geladenen Teilchen bestimmen. Ein Geschwindigkeitsfilter kann zum Beispiel bei einem Massenspektographen verwendet werden.
 
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 Der Filter ist ein Plattenkondensator, dessen homogenes elektrisches Feld mit einem senkrecht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Geschwindigkeitsfilter dient dazu, alle elektrisch geladenen Teilchen, die in ihn hineingeschossen werden, herauszufiltern, die nicht die gew&uuml;nschte Geschwindigkeit besitzen. Au&szlig;erdem kann man mit ihm auch die Geschwindigkeit von geladenen Teilchen bestimmen.<br /> Ein Geschwindigkeitsfilter kann zum Beispiel bei einem <a href="index.php?act=content&amp;id=155">Massenspektographen</a> verwendet werden.</p>
<p> <img src="http://www.phynet.de/upload/E-Lehre%20-%20Geschwindigkeitsfilter.png" border="0" /></p>
<p>[ad]</p>
<p> Der Filter ist ein Plattenkondensator, dessen homogenes elektrisches Feld mit einem senkrecht dazu liegenden homogenen magnetischen Feld &uuml;berlagert wird.<br /> Durch die &Uuml;berlagerung wirken auf elektrisch geladene Teilchen nun nicht nur die elektrische Feldkraft, sondern auch die Lorentzkraft, wenn die Teilchen senkrecht zu beiden Feldern in den Filter geschossen werden.<br /> Die Felder m&uuml;ssen so ausgerichtet sein, sodass die Richtungen der beiden Kr&auml;fte entgegengesetzt sind.</p>
<p> Die Formeln der beiden auftretenden Kr&auml;fte lauten:</p>
<p> <img src="http://www.phynet.de/upload/E-Lehre%20-%20Geschwindigkeitsfilter%20Formel1.gif" border="0" /></p>
<p>[ad]</p>
<p> Man stellt fest, dass beide Kr&auml;fte von der Ladung abh&auml;ngen und weil die Kr&auml;fte in entgegengesetzter Richtung wirken, hebt sich die Ladung auf. Nur die Lorentzkraft h&auml;ngt von der Geschwindigkeit ab. Das hei&szlig;t, dass es nur eine Geschwindigkeit gibt, bei der der Betrag der Kr&auml;fte genau gleich gro&szlig; ist. Trifft dieser Fall ein, so heben sich die Kr&auml;fte auf und das Teilchen fliegt geradlinig durch den Filter. Ist eine Kraft vom Betrag her gr&ouml;&szlig;er als die andere, so wird das Teilchen abgelenkt.<br /> Nun m&uuml;ssen die abgelenkten Teilchen durch eine Scheibe am Ende abgefangen werden; die geradlinig fliegenden Teilchen k&ouml;nnen durch ein Loch in der Scheibe wieder aus dem Filter austreten.</p>
<p> F&uuml;r den Fall, dass das Teilchen nicht abgelenkt wird und der Betrag der Kr&auml;fte gleich gro&szlig; ist, kann man die beiden Formeln f&uuml;r die Kr&auml;fte gleichsetzen und erh&auml;lt:</p>
<p> <img src="http://www.phynet.de/upload/E-Lehre%20-%20Geschwindigkeitsfilter%20Formel2.gif" border="0" /></p>
<p> Auf diese Weise kann man die Geschwindigkeit der Teilchen bestimmen, indem man die beiden Felder misst. Auch l&auml;sst sich so die gew&uuml;nschte Geschwindigkeit durch Anpassen der Felder einstellen (zum Beispiel durch Verstellen der Spannung am Kondensator).</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Der Schweredruck in Gasen</title>
		<link>http://www.phynet.de/mechanik/dynamik/aerodynamik/der-schweredruck-in-gasen</link>
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		<pubDate>Fri, 16 Jan 2009 19:24:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ganso</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aerodynamik]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn man in Verschiedenen H&#246;hen &#252;ber dem Erdboden den Luftdruck misst, so bemerkt man, dass er mit steigender H&#246;he f&#228;llt. Der Grund ist der Schweredruck, der ja auch schon von den Fl&#252;ssigkeiten her bekannt ist, also, dass die oberen Schichten mit ihrem Gewicht auf den unteren lasten und so einen Druck aus&#252;ben. Allerdings unterscheidet sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn man in Verschiedenen H&ouml;hen &uuml;ber dem Erdboden den Luftdruck misst, so bemerkt man, dass er mit steigender H&ouml;he f&auml;llt. Der Grund ist der Schweredruck, der ja auch schon von den Fl&uuml;ssigkeiten her bekannt ist, also, dass die oberen Schichten mit ihrem Gewicht auf den unteren lasten und so einen Druck aus&uuml;ben. Allerdings unterscheidet sich der Schweredruck bei Gasen entscheidend von dem der Fl&uuml;ssigkeiten: W&auml;hrend sich Fl&uuml;ssigkeiten nicht komprimieren lassen und man das Gewicht der oberen Lagen einfach anhand von Volumen und Wichte errechnen kann, verhalten sich die Dinge bei den Gasen anders: Der von oben ausge&uuml;bte Druck f&uuml;hrt nach Boyle-Mariotte zu einer Volumenverringerung des Gases, was wiederum dazu f&uuml;hrt, dass sich seine Dichte und Wichte stetig ver&auml;ndern. Genau gilt f&uuml;r die Druck&auml;nderung durch H&ouml;hen&auml;nderung:<br /> <strong><font color="red"><br /> Der Druck p in der H&ouml;he h &uuml;ber einem Punkt in dem der Druck p<sub>0</sub> betr&auml;gt:<br /> p = p<sub>0</sub> * e^(-3 * g * h / <font style="text-decoration: overline">v^2</font>)<br /> bzw.<br /> p = p<sub>0</sub> * e^(- &rho;<sub>0</sub> * g * h / p<sub>0</sub>)<br /> </font></strong><br /> Dabei bedeutet e die irrationale Eulersche Zahl, <font style="text-decoration: overline">v^2</font> das mittlere Geschwindigkeitsquadrat der Gasteilchen (temperaturabh&auml;ngig) und &rho;<sub>0</sub> die Dichte des Gases im Punkt 0.<br /> [ad]<br /> Die folgende Herleitung dieser Formel ist recht anspruchsvoll und erfordert Kenntnis vom L&ouml;sen von Differenzialgleichungen. Es ist nicht unbedingt notwendig sie nachzuvollziehen.<br /> Man stellt sich zun&auml;chst eine Gass&auml;ule vor. Aus der dieser Gass&auml;ule denke man sich nun in der H&ouml;he h &uuml;ber dem Ausgangspunkt eine Schicht der Dicke &Delta;h isoliert. Da sich das Gas in dieser Schicht aufh&auml;lt, muss ein Kr&auml;ftegleichgewicht vorliegen, denn sonst w&uuml;rde die Schicht sich verschieben. <br /> <img src="http://www.phynet.de/upload/Aerodynamik%20-%20Schweredruck.jpg" border="0" /><br /> Es wirken drei Kr&auml;fte, zwei nach unten und eine nach oben. Herab wird die Gasschicht einerseits durch ihre eigene Gewichtskraft gezogen:<br /> <strong><br /> F<sub>g</sub> = mg<br /> </strong><br /> Die Masse ersetzt man nun durch das Produkt von Teilchenzahldichte n, Volumen V der Schicht und die Masse m<sub>0</sub> eines Teilchens:<br /> <strong><br /> F<sub>g</sub> = n * V *m<sub>0</sub> * g<br /> </strong><br /> Das Volumen V der Schicht ist &Delta;h * A, wobei A die Grundfl&auml;che der S&auml;ule ist.<br /> <strong><br /> F<sub>g</sub> = n * m<sub>0</sub> * g * A * &Delta;h<br /> </strong><br /> Weiterhin lastet auf der Schicht noch der Gasdruck von oben F<sub>p2</sub> und von unten F<sub>p1</sub>. Aus dem Gesetz von Boyle-Mariotte folgt, dass sie<br /> <strong><br /> F<sub>p1</sub> = 1/3 * n<sub>1</sub> *A * m<sub>0</sub> * <font style="text-decoration: overline">v^2</font><br /> bzw.<br /> F<sub>p2</sub> = 1/3 * n<sub>2</sub> *A * m<sub>0</sub> * <font style="text-decoration: overline">v^2</font><br /> </strong><br /> betragt. Dabei sind n<sub>1</sub> bzw. n<sub>2</sub> die Teichenzahldichte der genau darunter bzw. dar&uuml;ber liegenden Schicht. Da nun Kr&auml;ftegleichgewicht herrschen soll gilt:<br /> <strong><br /> F<sub>g</sub> + F<sub>p2</sub> = F<sub>p1</sub><br /> n * m * g * A* &Delta;h + 1/3 * n<sub>2</sub> * A * m<sub>0</sub> * <font style="text-decoration: overline">v^2</font> = 1/3 * n<sub>1</sub> * A * m<sub>0</sub> * <font style="text-decoration: overline">v^2</font><br /> n * g * &Delta;h = 1/3 * <font style="text-decoration: overline">v^2</font> * (n<sub>1</sub> &#8211; n<sub>2</sub>)<br /> </strong><br /> Nun ist (n<sub>2</sub> &#8211; n<sub>1</sub>) = &Delta;n und also ist (n<sub>1</sub> &#8211; n<sub>2</sub>) = -&Delta;n. Durch einsetzten und umstellen ergibt sich:<br /> <strong><br /> &Delta;n/&Delta;h = 3 * g * n / font style=&quot;text-decoration: overline&quot;&gt;v^2<br /> </strong><br /> Um jetzt einen genauen Wert zu erhalten l&auml;sst man die Schichtdicke &Delta;h gegen Null streben. Logischerweise wird dann auch &Delta;n immer kleiner, da n<sub>1</sub> und n<sub>1</sub> sich ja auch immer n&auml;her kommen. Somit werden aus den Differenzen &Delta;n und &Delta;h die Differentiale dn und dh:<br /> <strong><br /> dn/dh = 3 * g * n / <font style="text-decoration: overline">v^2</font><br /> </strong><br /> dn/dh ist ein Differenzialquotient und somit auch eine Ableitung, n&auml;mlich die von n, also n&#39;.<br />[ad]<br /> Zer besseren &Uuml;bersicht ist es nun sinnvoll, deutlich zu machen , dass n von h abh&auml;ngt, indem man n(h) und n&#39;(h) schreibt:<br /> <strong><br /> n&#39;(h) = 3 * g * n(h) / <font style="text-decoration: overline">v^2</font><br /> n&#39;(h) / n(h) = 3 * g / <font style="text-decoration: overline">v^2</font><br /> </strong><br /> Das aber ist eine Differenzialgleichung. Durch Aufleitung bzw. allgemeine Integration beider Seiten ergibt sich:<br /> <strong><br /> ln(n(h) = (3 * g / <font style="text-decoration: overline">v^2</font>) * h + const.<br /> </strong><br /> Potenziert man e mit beiden Seiten erh&auml;lt man:<br /> <strong><br /> n(h) = e^(3 * g * h / <font style="text-decoration: overline">v^2</font> + const.)<br /> n(h) = e^(3 * g * h / <font style="text-decoration: overline">v^2</font>) * e^const.<br /> n(h) = e^(3 * g * h / <font style="text-decoration: overline">v^2</font>) * const.<br /> </strong><br /> Durch &Uuml;berlegung wird einsichtig, dass die Konstante n<sub>0</sub>, also der Teilchenzahldicht im Nullpunkt, entspricht:<br /> <strong><br /> n = e^(3 * g * h / <font style="text-decoration: overline">v^2</font>) * n<sub>0</sub><br /> </strong><br /> Nach Boyle-Mariotte sind Teilchnezahldichte n, Dichte &rho; und Druck p bei konstanter Temperatur konstant. Also gilt auch:<br /> <strong><font color="red"><br /> &rho; = e^(3 * g * h / <font style="text-decoration: overline">v^2</font>) * &rho; <sub>0</sub><br /> p = e^(3 * g * h / <font style="text-decoration: overline">v^2</font>) * p <sub>0</sub><br /> </font><em>Q.E.D.</em></strong><br /> Nutz man dass<br /> <strong><br /> p/ &rho; = p<sub>0</sub> = &rho;<sub>0</sub> =  <font style="text-decoration: overline">v^2</font> / 3<br /> </strong><br /> (wegen Boyle-Mariotte), so ergib sich dann:<br /> <strong><font color="red"><br /> p = e^(- &rho;<sub>0</sub> * g * h / p<sub>0</sub>) * p<sub>0</sub><br /> </font><em>Q.E.D.</em></strong></p>
<p> Grob verallgemeinernd kann man sagen, dass der Luftdruck auf der Erde alle 5km H&ouml;henunterschied ca. auf die H&auml;lfte abnimmt. </p>
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		</item>
		<item>
		<title>Das Boyle-Mariotte-Gesetz für Gase</title>
		<link>http://www.phynet.de/mechanik/dynamik/aerodynamik/das-boyle-mariotte-gesetz-fur-gase</link>
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		<pubDate>Fri, 16 Jan 2009 19:24:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ganso</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aerodynamik]]></category>

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		<description><![CDATA[Der von den Fl&#252;ssigkeiten bekannte Stempeldruck l&#228;sst sich nicht ohne weiteres auf den Druck in Gasen &#252;bertragen. W&#228;hrend Fl&#252;ssigkeiten sich auch unter hohem Druck nur vernachl&#228;ssigbar komprimieren lassen, ist das Volumen von Gasen durch Druck recht leicht zu ver&#228;ndern. Durch Druckmessungen im Kolbenprober fanden R. Boyle und E. Mariotte im 17. Jh. heraus, dass das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der von den Fl&uuml;ssigkeiten bekannte Stempeldruck l&auml;sst sich nicht ohne weiteres auf den Druck in Gasen &uuml;bertragen. W&auml;hrend Fl&uuml;ssigkeiten sich auch unter hohem Druck nur vernachl&auml;ssigbar komprimieren lassen, ist das Volumen von Gasen durch Druck recht leicht zu ver&auml;ndern.<br /> Durch Druckmessungen im Kolbenprober fanden <em>R. Boyle </em>und <em>E. Mariotte</em> im 17. Jh. heraus, dass das Produkt von Druck und Volumen immer konstant war. <br /> <img src="upload/Aerodynamik%20-%20Boyle-Mariotte.gif" border="0" /><br /> So ergibt sich folgendes Gesetz:<br /> <strong><font color="red"><br /> Boyle-Mariotte-Gesetz:</p>
<p> Das Produkt aus dem Druck und dem Volumen einer abgeschlossenen Gasmenge ist bei konstanter Temperatur konstant:</p>
<p> p * V = const.<br /> p<sub>1</sub> * V<sub>1</sub> = p<sub>2</sub> * V<sub>2</sub> = p<sub>3</sub> * V<sub>3</sub> = const.<br /> </font></strong> [ad]<br /> Dies ist der Grund daf&uuml;r, dass pneumatische Ger&auml;te, die Pendants f&uuml;r Hydrauliken bei Gasen, andere Eigenschaften haben als diese. W&auml;hrend eine Hydraulik praktisch sofort die gesamte Kraft weitergibt, kann sich bei einer Pneumatik durchaus erst ein Druck aufbauen, bevor die eingegebene Kraft Arbeit verrichtet, die nicht zum Zusammenpressen des Gases genutzt wird.</p>
<p> Auch die Modellvorstellung des Drucks in Gasen unterscheidet sich von der in Fl&uuml;ssigkeiten: Bei Fl&uuml;ssigkeiten liegen die Teilchen direkt nebeneinander, hier wird Kraft durch direkten Kontakt &uuml;bertragen.<br /> Man muss sich die Atome bzw. Molek&uuml;le eines Gases hingegen als sich frei voneinander, ungeordnet  umherbewegend vorstellen. Druck entsteht nun, wenn sie gegen die Gef&auml;&szlig;wand schlagen. Verringert man das Volumen, so sind mehr Teilchen auf gleichem Raum , so dass die Wahrscheinlichkeit dieser Einschl&auml;ge steigt. <br /> <img src="upload/Aerodynamik%20-%20Gasdruck.gif" border="0" /><br /> Der Zahlenwert des konstanten Produkts p * V betr&auml;gt:<br /> <strong><font color="red"><br /> p * V = 1/3 * m<sub>0</sub> * <font style="text-decoration: overline">v^2 </font><br /> </font></strong><br /> Dabei entspricht m<sub>0</sub> der Masse eines einzelnen Gasteilchen, also eines Atoms oder Molek&uuml;ls, und <font style="text-decoration: overline">v^2 </font> der Durchschnitt (arithmetisches Mittel) der Quadrate der Geschwindigkeiten der einzelnen Teilchen des Gases. Durch Einsetzten der kinetischen Energie der einzelnen Teilchen ergibt sich weiter:<br /> <strong><font color="red"><br /> p* V = 2/3 * N * <font style="text-decoration: overline">W</font><sub>k</sub><br /> </font></strong><br /> Hier ist N die Gesamtanzahl der Teilchen im Volumen V und <font style="text-decoration: overline">W</font><sub>k</sub> die mittlere kinetische Energie der Teilchen. Beides ist bei gleich bleibender Temperatur konstant.</p>
<p> Diese zwei Formeln lassen sich nicht nur durch Messungen finden, sondern erschlie&szlig;en sich auch direkt durch mathematische &Uuml;berlegungen. Dieser im Folgenden beschriebene <em>deduktive</em> Weg ist allerdings etwas komplizierter. Ihn zu verstehen ist zum Verst&auml;ndnis der Aerodynamik nicht unbedingt erforderlich.</p>
<p> Man stellt sich ein Gas, das aus vielen frei beweglichen Teilchen besteht, vor, das sich in einem w&uuml;rfelf&ouml;rmigen Gef&auml;&szlig; befindet. Alle Teilchen haben in Betrag und Richtung unterschiedliche Geschwindigkeiten. Druck entsteht, wenn sie gegen die Gef&auml;&szlig;w&auml;nde schlagen und von dort abprallen. Da der W&uuml;rfel sechs Seiten hat, teilt man den Geschwindigkeitsvektor der einzelnen Teilchen in sechs Komponenten, die jeweils senkrecht zu den W&uuml;rfelfl&auml;chen stehen (positive und negative x-, y-, und z-Achse). Folglich muss ein Sechstel der Teilchen auf jede Fl&auml;che treffen. Nun betrachtet man eine einzelne Fl&auml;che und untersucht den Druck, den die Teilchenst&ouml;&szlig;e hier verursachen. <br /> <img src="upload/Aerodynamik%20-%20BM1.jpg" border="0" /><br /> Der Druck auf die hervorgehobene Seite wird allein durch die in positiver x-Richtung fliegenden Teilchen hervorgerufen. Diese haben Unterschiedliche Geschwindigkeiten v<sub>x1</sub>, v<sub>x2</sub>, v<sub>x3</sub>, usw. Diese Teilchen liegen auch mit unterschiedlicher Teilchenzahldichte n<sub>1</sub>, n<sub>2</sub>, n<sub>3</sub>, usw. vor. Das ist der Quotient von der Anzahl der Teilchen N und dem Volumen V in dem sie sich befinden.<br /> <strong><br /> n = N / V<br /> </strong><br /> In einem bestimmten Zeitraum &Delta;t sto&szlig;en jetzt aber nur die Teilchen an die Wand, deren Abstand h&ouml;chstens<br /> <strong><br /> x<sub>1</sub> = v<sub>x1</sub> * &Delta;t <br /> x<sub>2</sub> = v<sub>x2</sub> * &Delta;t <br /> x<sub>3</sub> = v<sub>x3</sub> * &Delta;t <br /> usw.<br /> </strong><br /> betr&auml;gt, da dies ja die Strecke ist, die sie mit ihrer Geschwindigkeit in &Delta;t zur&uuml;cklegen k&ouml;nnen.</p>
<p>[ad]<br /> <img src="upload/Aerodynamik%20-%20BM2.jpg" border="0" /><br /> Folglich befinden sich alle diese Teilchen in dem Raum &uuml;ber der Fl&auml;che A, der W&uuml;rfelfl&auml;che, der genau x hoch ist, also das Volumen<br /> <strong><br /> V<sub>1</sub> = A * v<sub>x1</sub> * &Delta;t <br /> V<sub>2</sub> = A * v<sub>x2</sub> * &Delta;t <br /> V<sub>3</sub> = A * v<sub>x3</sub> * &Delta;t <br /> usw.<br /> </strong><br /> hat. Multipliziert man dieses Volumen V mit der Teilchenzahldichte n, so erh&auml;lt man die jeweilige absolute Anzahl z der Teilchen:<br /> <strong><br /> z<sub>1</sub> = n<sub>1</sub> * A * v<sub>x1</sub> * &Delta;t <br /> z<sub>2</sub> = n<sub>2</sub> * A * v<sub>x2</sub> * &Delta;t <br /> z<sub>3</sub> = n<sub>3</sub> * A * v<sub>x3</sub> * &Delta;t <br /> usw.<br /> </strong><br /> Bei einem senkrechten Sto&szlig; gegen die W&uuml;rfelwand werden die Teilchen nun elastisch reflektiert. Zur&uuml;ck bewegen sie sich also in vom Betrag her gleicher Geschwindigkeit aber in entgegengesetzter Richtung. Da die Masse m<sub>0</sub> aller Teilchen gleich gro&szlig; ist, &Auml;ndert sich ihr Impuls p von m<sub>0</sub>v zu -m<sub>0</sub>v. Die Impuls&auml;nderung &Delta;p eines Teilchens ist folglich 2m<sub>0</sub>v. F&uuml;r z Teilchen gilt dann:<br /> <strong><br /> &Delta;p<sub>1</sub> = z<sub>1</sub> * 2 * m<sub>0</sub> * v<sub>x1</sub> = n<sub>1</sub> * A * v<sub>x1</sub> * &Delta;t * 2 * m<sub>0</sub> * v<sub>x1</sub> = 2 * n<sub>1</sub> * m<sub>0</sub> * A * v<sub>x1</sub>^2  * &Delta;t<br /> &Delta;p<sub>2</sub> = z<sub>2</sub> * 2 * m<sub>0</sub> * v<sub>x2</sub> = n<sub>2</sub> * A * v<sub>x2</sub> * &Delta;t * 2 * m<sub>0</sub> * v<sub>x2</sub> = 2 * n<sub>2</sub> * m<sub>0</sub> * A * v<sub>x2</sub>^2  * &Delta;t<br /> &Delta;p<sub>3</sub> = z<sub>3</sub> * 2 * m<sub>0</sub> * v<sub>x3</sub> = n<sub>3</sub> * A * v<sub>x3</sub> * &Delta;t * 2 * m<sub>0</sub> * v<sub>x3</sub> = 2 * n<sub>3</sub> * A * m<sub>0</sub> * v<sub>x3</sub>^2  * &Delta;t<br /> usw.<br /> </strong><br /> Nun l&auml;sst sich anhand der Impuls&auml;nderung &Delta;p und des Zeitintervalls &Delta;t die wirkende Kraft berechen, die der Quotient der beiden ist. Es gilt:<br /> <strong><br /> F<sub>1</sub> = &Delta;p<sub>1</sub> / &Delta;t = 2 * n<sub>1</sub> * A * m<sub>0</sub> * v<sub>x1</sub>^2<br /> F<sub>2</sub> = &Delta;p<sub>2</sub> / &Delta;t = 2 * n<sub>2</sub> * A * m<sub>0</sub> * v<sub>x2</sub>^2<br /> F<sub>3</sub> = &Delta;p<sub>3</sub> / &Delta;t = 2 * n<sub>3</sub> * A * m<sub>0</sub> * v<sub>x3</sub>^2<br /> usw.<br /> </strong><br /> Die Summe aller dieser Kr&auml;fte ist dann:<br /> <strong><br /> F = F<sub>1</sub> + F<sub>1</sub> + F<sub>1</sub> + &#8230; = &Sigma; F = 2 * A * m<sub>0</sub> * (n<sub>1</sub> * v<sub>x1</sub>^2 + n<sub>2</sub> * v<sub>x2</sub>^2 + n<sub>3</sub> * v<sub>x3</sub>^2 + &#8230;)<br /> </strong><br /> Die einzelnen Geschwindigkeitsquadrate ersetzt man nun durch das mittlere Geschwindigkeitsquadrat <font style="text-decoration: overline">v^2</font> das folgenderma&szlig;en definiert ist:<br /> <strong><br /> <font style="text-decoration: overline">v^2</font> = (N<sub>1<br />
</sub>*v<sub>1</sub> + N<sub>1</sub>*v<sub>1</sub> + N<sub>1</sub>*v<sub>1</sub> + &#8230;) / N = (&Sigma; (N<sub>i</sub> * v<sub>i</sub>)) / N<br /> </strong><br /> Wobei N<sub>1</sub> die Anzahl der Teilchen der Geschwindigkeit v<sub>1</sub> ist und N die Gesamtzahl der Teilchen. Wenn man dies nun einsetzt und gleichzeitig ber&uuml;cksichtigt, dass aufgrund obiger &Uuml;berlegungen nur ein Sechstel der Teilchen in die richtige Richtung fliegt, dann erh&auml;lt man:<br /> <strong><br /> F = 2 * A * m<sub>0</sub> * 1 / 6 * n<sub>Gesamt</sub> * <font style="text-decoration: overline">v^2</font> = 1 / 3 * A * m<sub>0</sub> * n<sub>Gesamt</sub> * <font style="text-decoration: overline">v^2</font><br /> </strong><br /> Hier ist n<sub>Gesamt</sub> nicht mehr die Teilchendichte f&uuml;r bestimmte Teilchen, sondern die allgemeine f&uuml;r Gasteilchen. Da der Druck p der Quotient von Kraft F unf Fl&auml;che A ist gilt weiterhin:<br /> <strong><br /> p = 1 / 3 * A * m<sub>0</sub> * n<sub>Gesamt</sub> * <font style="text-decoration: overline">v^2</font> / A = 1 / 3 * m<sub>0</sub> * n<sub>Gesamt</sub> * <font style="text-decoration: overline">v^2</font><br /> </strong><br /> Ber&uuml;cksichtigt man weiter, dass<br /> <strong><br /> m = n * m<sub>0</sub> * V<br /> m / V = n * m<sub>0</sub><br /> </strong><br /> , wobei m hier die Gesamtmasse aller Teilchen ist, so erh&auml;lt man:<br /> <strong><font color="red"><br /> p = 1/3 * m * <font style="text-decoration: overline">v^2</font> / V<br /> p * V = 1/3 * <font style="text-decoration: overline">v^2</font><br /> </font><em>	Q.E.D. </em></strong></p>
<p> F&uuml;r die durchschnittliche kinetische Energie eines Einzelnen Teilchens gilt:<br /> <strong><br /> <font style="text-decoration: overline">W</font><sub>k</sub> = 1/2 * m<sub>0</sub> * <font style="text-decoration: overline">v^2</font><br /> </strong><br /> Au&szlig;erdem ist<br /> <strong><br /> m = N * m<sub>0</sub> .<br /> </strong><br /> Dabei ist N die absolute Gesamtanzahl der Teilchen im Gas. Kombiniert man diese formeln ist das Ergebnis.<br /> <strong><font color="red"><br /> p* V = 2/3 * N * <font style="text-decoration: overline">W</font><sub>k</sub><br /> </font><em><strong>	Q.E.D. </strong></em></strong></p>
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		<title>Die Eigenschaften der Gase</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Jan 2009 19:24:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ganso</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aerodynamik]]></category>

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		<description><![CDATA[Die physikalischen Verhalten der Gase stimmt weitgehend mit denen der Fl&#252;ssigkeiten &#252;berein, so dass die bei den Fl&#252;ssigkeiten gefundenen Gesetze zum gr&#246;&#223;ten Teil auch f&#252;r Gase gelten. Bei der Untersuchung der physikalischen Gaseigenschaften wird meist Luft verwandt. 
 Hier zun&#228;chst die wichtigsten, elementarsten Eigenschaften der Gase:  -Gase nehmen, wie alle anderen K&#246;rper, einen Raum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die physikalischen Verhalten der Gase stimmt weitgehend mit denen der Fl&uuml;ssigkeiten &uuml;berein, so dass die bei den Fl&uuml;ssigkeiten gefundenen Gesetze zum gr&ouml;&szlig;ten Teil auch f&uuml;r Gase gelten. Bei der Untersuchung der physikalischen Gaseigenschaften wird meist Luft verwandt. </p>
<p> Hier zun&auml;chst die wichtigsten, elementarsten Eigenschaften der Gase:<br /> <strong><font color="red"><br /> -Gase nehmen, wie alle anderen K&ouml;rper, einen Raum ein.</p>
<p> -Die Atome bzw. Molek&uuml;le eines Gases haben zeinander recht gro&szlig;e Abst&auml;nde.</p>
<p> -Die Atome bzw. Molek&uuml;le eines Gases sind frei beweglich. Sie verteilen sich vollst&auml;ndig im zur Verf&uuml;gung stehenden Raum. Auf die Gef&auml;&szlig;w&auml;nde &uuml;ben sie druck und somit auch Kr&auml;fte aus.<br /> <img src="http://www.phynet.de/upload/Aerodynamik%20-%20Gasdruck.gif" border="0" /><br /> -Um eine Volumen&auml;nderung herbeizuf&uuml;hren reichen schon kleine Dr&uuml;cke bzw. Kr&auml;fte aus.<br /> </font></strong>[ad]<br /> Wie auch Festk&ouml;rper und Fl&uuml;ssigkeiten haben Gase eine Masse. Dies ist eine recht moderne Entdeckung: erst 1672 gelang es <em>O. v. Guericke</em> die Gewichtskraft der Luft nachzuweisen.</p>
<p> Dieser Nachweis wird erbracht, indem ein <em>festes</em> Gef&auml;&szlig; gewogen wird, w&auml;hrend sich noch Luft im Inneren befindet. Anschlie&szlig;end wird mit eine Pumpe m&ouml;glicht viel Luft abgesaugt. Nun wird das Gef&auml;&szlig; erneut gewogen. </p>
<p> <img src="http://www.phynet.de/upload/Aerodynamik%20-%20Gasmasse.gif" border="0" /></p>
<p> Die Dichte der Luft ergibt sich dann:<br /> <strong><br /> &rho; = (m<sub>voll</sub> &#8211; m<sub>leer</sub>) / V<sub>K&ouml;rper</sub><br /> </strong>[ad]<br /> Wichtig ist es, dass das Gef&auml;&szlig; fest ist und sein Volumen w&auml;hrend des gesamten Versuchs nicht &auml;ndert. Der in Grundschulen oftmals gezeigte Versuch des Luftbalons, der voll mehr wiegt als leer, ist also <em>nicht</em> zul&auml;ssig. Die hier eintretende Gewichts&auml;nderung beweist die Masse von Luft nicht, sondern h&ouml;chstens indirekt. Sie ist auf andere Ursachen zur&uuml;ckzuf&uuml;hren, n&auml;mlich auf die Kompression der Luft im Balon, die zu einer erh&ouml;hten Dichte f&uuml;hrt.</p>
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