Wärmewirkung

Wärmewirkung des elektrischen Stroms

Fließt Strom durch einen Leiterdraht entsteht Wärme. Die Elektronen stoßen auf dem Weg durch einen Metalldraht auf Metallatome. Durch den Aufprall werden diese zum verstärkten Schwingen angeregt und je höher die kinetische Energie eines Atoms ist, desto höher ist seine Temperatur.

Diese Wärmeentwicklung findet zum Beispiel in einer Lampe statt. Der Glühdraht erhitzt sich so sehr, dass er aufglüht. Durch Sauerstoffabschluss wird verhindert, dass er verglüht. Dabei werden nur 5% der elektrischen Energie als Licht abgestrahlt.
Viele elektrische Geräte wie Heizöfen, Bügeleisen und Kochplatten machen sich diese Wärmeentwicklung zu Nutze.

Gewinnung von Strom aus Wärme

Anhand eines Versuches lässt sich zeigen, dass die Wärmeenergie auch wieder in Strom umgewandelt werden kann.

An einen Konstantandraht (Kupfer-Nickel-Legierung) werden an beiden Enden Eisendrähte angelötet, die mit einem Messgerät verbunden sind. Die eine Lötstelle wird erhitzt, die andere gekühlt und dadurch ensteht ein Thermostrom. Dieses Gerät selbst heißt Thermoelement.